Der „Meister des Lichts“, die „Sphinx von Delft“ alias Johannes Vermeer ist vielleicht der berühmteste Maler der niederländischen Geschichte. Mit seinen unvergleichlichen Werken, in denen vor allem die verblüffende Wiedergabe des Sonnenlichts ins Auge fällt, erwarb der Delfter Maler internationalen Ruhm. Als Vermeer starb, war er jedoch völlig mittellos …

Elf Kinder

Es ist nicht sicher, wer Vermeer ausgebildet hat oder wer ihn inspirierte. Tatsache ist, dass seine Gemälde ein außergewöhnliches Talent offenbaren, ein Talent, das zeit seines Lebens kaum Anerkennung fand. Die zwei bis drei Gemälde, die er vermutlich pro Jahr verkaufte, reichten zum Leben nicht aus. Vermeer starb völlig mittellos. Er hinterließ eine Frau und elf Kinder.

Mona Lisa

Erst im 19. Jahrhundert erfreuten sich die Gemälde Vermeers plötzlich zunehmender Beliebtheit, als der französische Kunstkritiker Théophile Thoré-Bürger Vermeer wiederentdeckte. Er verlieh ihm den Beinamen „Die Sphinx von Delft", da nur wenig über Vermeer bekannt war. Vermeers Werke wurden in alle Teile der Welt verstreut. Am bekanntesten ist vielleicht das „Mädchen mit dem Perlenohrgehänge". Sie wird auch als die „Mona Lisa des Nordens" bezeichnet, da sie den Zuschauer immer anschaut, wo auch immer er steht.

Freunde?

Es wird behauptet, Johannes Vermeer sei mit dem Wissenschaftler Anthonie van Leeuwenhoek befreundet gewesen. Letzterer habe für die Gemälde „Der Geograph" und „Der Astronom" sogar Modell gestanden. Tatsache ist, dass beide Herren vier Tage nacheinander in der Neuen Kirche getauft wurden und im gleichen Zeitraum in Delft ansässig waren. Dass sie auch befreundet waren, konnte jedoch nie nachgewiesen werden.

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